Die Bewässerungstechnik kann in Komponenten zur Bereitstellung, Aufbereitung, Transport und Applikation des Bewässerungswassers unterteilt werden. Im Folgenden werden die spezifischen Technikkomponenten für die wichtigsten Bewässerungssysteme beschrieben:
Rohrberegnung:

Bereitstellung und Aufbereitung des Wasser findet in der Kopfstation (1) statt. Bei der Wasserentnahme aus Hydranten wird dieses, sofern der Hydrant ans Trinkwassernetz angeschlossen ist, oftmals nicht weiter aufbereitet (z.B. Filter). Eine Druckregulation sollte aber immer geprüft und an den optimalen Druck am Regner angepasst sein.
Der anschließende Wassertransport in der Hauptleitung (2) findet mit Rohren oder im Flachschlauch statt.
Die kreisflächige Wasserapplikation wird mit Regnern (3) durchgeführt, die an weitere Rohre (Regnerleitung, 4) angeschlossen sind. Die Regneranordnung findet im Viereckverband oder Dreieckverband (Beispiel 5) statt.
Rohrtrommelberegnungsmaschine:

Wasser wird üblicherweise am Hydranten zur Verfügung gestellt. Eine Druckregulation sollte geprüft werden, um den optimalen Druck am eingesetztem Starkregner (1) oder den Sprühdüsen (2) zu realisieren.
Der Wassertransport findet im aufrollbaren PE-Schlauch (3) statt.
Zur mobilen Wasserapplikation wird der PE-Schlauch auf die Rohrhaspel aufgewickelt. Der Starkregner ist mit dem PE-Schlauch verbunden und auf einem Regnerwagen angebracht. Bei Nutzung von Sprühdüsen sind diese auf dem Auslegerstativ des Düsenwagens befestigt.
Kreis- und Linearberegnungsmaschine:

Kreis- und Linearberegnungsmaschinen sind Wasserrohre (1), die durch Fahrtürme (2) entweder kreisförmig oder linear bewegt werden.
Das Wasser wird üblicherweise über einen Hydranten (Kreisberegnung) oder über z.B. Kanaleinspeisung (Linearberegnung) zugeführt (3).
Die mobile Wasserapplikation wird mit Sprühdüsen (4), die am Wasserrohr angebracht sind, realisiert.
Tropfbewässerung:

Bereitstellung und Aufbereitung des Wasser findet in der Kopfstation (1) statt. Dort sind insbesondere bei der Wasserentnahme aus Vorflutern oder Grundwasser sowie bei der Düngereinspeisung (Fertigation) Filter nötig. Zusätzlich passt eine Druckregulation den Wasserdruck an die Druckbereiche der Tropfer an.
Der anschließende Wassertransport in der Hauptleitung (2) findet mit Rohren oder im Flachschlauch statt.
Die Wasserapplikation wird mit Tropfrohren mit innenliegenden Tropfelementen (konstanter Tropfabstand) (3) oder Einzeltropfer mit flexiblem Tropfabstand (4) durchgeführt.

